Investitionsbeiträge Biomasse

Ein Investitionsbeitrag kann für Kehrichtverbrennungsanlagen, Klärgasanlagen sowie für Holzkraftwerke von regionaler Bedeutung in Anspruch genommen werden. Während die beiden erstgenannten Anlagentypen künftig vom Einspeisevergütungssystem ausgeschlossen sind, besteht bei Holzkraftwerken von regionaler Bedeutung die Wahl zwischen Einspeisevergütung und Investitionsbeitrag.

Sowohl für neue Anlagen aller Kategorien als auch für erheblich erweiterte oder erneuerte Anlagen kann ein Investitionsbeitrag beansprucht werden.

Die Beiträge können bis zu 20% der anrechenbaren Investitionen ausmachen.

Wichtige Bedingungen für einen Investitionsbeitrag sind, dass nicht vor der Zusage des BFE mit der Realisierung vor Ort begonnen wird und bereits eine Baubewilligung vorliegt oder die Baureife nachgewiesen werden kann.

Anlagen, die einen Wartelistenbescheid der KEV erhalten haben und bereits in Betrieb gegangen sind (zwischen 1.1.2013 bis 31.12.2017), können ebenfalls noch einen Investitionsbeitrag beantragen. Solange der Betreiber einer Anlage eine Einspeisevergütung oder eine Mehrkostenfinanzierung erhält, kann ihm kein Investitionsbeitrag zugesprochen werden.

Zudem kann der erneuerbare Strom als Ökostrom vertrieben werden, auch bei einem Erhalt von Investitionsbeiträgen. Weitere Infos und die Unterlagen zur Anmeldung finden Sie unter folgendem BFE-Link.

Falls auf einer ARA die Bedingungen für Investitionsbeiträge nicht erfüllt werden können, kann sich die Installation eines neuen BHKW oder der Ersatz trotzdem lohnen, da die Kosten der ARA für den Strombezug oft höher liegen als die Stromgestehungskosten für ein BHKW.

AnhangGröße
2018.10.23_Faktenblatt_IB_Biomasse_DE.pdf390.46 KB
19_09_A&G_Investitionsbeiträge.pdf1.01 MB
2018_Facts_Investitionsbeiträge BHKW.pdf23.76 KB
2015.09.29_VSA-Infoblatt_Nutzung_Klaergas.pdf62.87 KB